Rote-Beete-Burger mit Quinoa & Walnüssen

Der erste Burger meines Lebens war pflanzlich.

Und ich muss sagen, nach unzähligen pflanzlichen Burgern muss ich auch weiterhin ganz klar sagen: Ich steh nicht so auf Burger, die auf “Fleischersatz” basieren. Burgerpatties können so aromatisch und interessant sein, die Möglichkeiten sind so vielfältig: wirklich das Letzte, was ich da brauche, ist der Geschmack oder die Konsistenz von Fleisch. Das kann natürlich jede*r sehen, wie er oder sie mag – aber ich bin glücklich ohne “Beyond Meat” und co.

Diese Burgerpatties erfüllen genau das: sie sind super aromatisch, proteinreich und voller wichtiger Nährstoffe – Quinoa enthält alle wichtigen Aminosäuren, unter anderem Eisen, Magnesium und Mangan. Karamellisierte und in Sojasoße einreduzierte Zwiebeln leisten ihren Beitrag zum Geschmack und geröstete Walnüsse komplementieren den erdigen Geschmack der Roten Beete ausgezeichnet. Zudem sind die Patties problemlos glutenfrei möglich. 

Ein Gedicht von einem Burger.

Wer das Rezept noch etwas abwandeln möchte, könnte zu den Zwiebeln z.B. noch Pilze hinzugeben. Serviert werden kann der Burger natürlich ganz nach Lust & Laune kombiniert, gut passen würde aber ganz sicher Rucola- oder Feldsalat, eine Mango-Curry-Soße oder auch Mangochutney, Röstzwiebeln oder auch karamellisierte Zwiebeln, oder auch gebratene Balsamico-Pilze. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. 😉

Wer mag, könnte die Patties aber selbstverständlich auch als Beilage zu einem anderen Gericht verwenden, z.B. zu einer Kartoffelvariante, Gemüse und Soße. 

Viel Spaß wünsche ich beim Nachmachen!

Rote-Beete-Patties mit Quinoa & Walnüssen

Himmlisch aromatische Burgerpatties mit Roter Beete, Quinoa und Walnüssen - voller Geschmack, gleichzeitig gesund und voller wichtiger Nährstoffe.
Gericht: Beilage, Hauptgericht
Diet: Gluten Free, Vegan
Portionen: 6 (große) Patties

Equipment

  • Pfanne
  • opt. Universalzerkleinerer (Food Processor)

Zutaten

  • 225 g Rote Beete geschält (& gekocht)
  • opt. 1 TL Essig oder Zitronensaft
  • 100 g Quinoa + ¾TL Salz & die doppelte Menge (kochendes) Wasser
  • 1-2 Zwiebeln
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • je 1 Schluck Sojasoße, Ahornsirup, Walnussöl *
  • opt. 2-3 Tropfen Flüssigrauch oder Rauchpaprikapulver
  • 50-70 g Walnüsse
  • ca. 30 g Paniermehl **
  • ca. 30 g Kichererbsenmehl o. Ä.
  • viel Thymian, Rosmarin
  • Pfeffer, Salz, Zwiebel- & Knoblauchpulver nach Bedarf

Anleitungen

  • Die Rote Beete schälen, kleinschneiden und in gesalzenem Wasser (opt. +1TL Essig, um die Farbe zu erhalten) weich kochen. Das dauert relativ lange, alternativ kann auch vorgekochte Rote Beete verwendet werden.
    Den Quinoa in eine Tasse füllen und anschließend mit dem doppelten Volumen kochendem Wasser (bei 1 Tasse Quinoa = 2 Tassen) sowie ¾TL Salz aufkochen. Nach dem Aufkochen die Hitze runterstellen, Deckel drauf und den Quinoa für ca. 15 Minuten quellen lassen.
  • Zwiebel, Knobi und Walnüsse feinhacken oder schreddern.
    In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und nacheinander erst die Zwiebeln, später den Knoblauch zugeben und glasig-braun anbraten. Mit Sojasoße ablöschen und mit dem Ahornsirup karamellisieren lassen. Kurz vor Ende gesellen sich dann noch die Walnüsse hinzu und können kurz geröstet werden.
  • Die Rote Beete in einem Universalzerkleinerer fein schreddern und in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten mischen. Mit den Gewürzen abschmecken und Mehl hinzugeben, bis ein gut formbarer Teig entsteht.
  • Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze (200°C Umluft) vorheizen.
    6 Burger-Patties formen und für 25-30 Minuten backen. (Alternativ kann man die Patties auch für 12-15 Min pro Seite in der Pfanne braten).
    Mit Brötchen und co. anrichten - gut passen würde z.B. eine Mango-Curry-Soße oder Mangochutney, karamellisierte Zwiebeln und Rucola-Salat - aber ihr könnt natürlich nehmen, worauf immer ihr Lust habt. Guten Appetit!
    Im Kühlschrank (luftdicht verschlossen) halten sich die Patties problemlos einige Tage.

Notizen

*Alternativ Coco Aminos (soja- & weizenfrei), ein anderes flüssiges Süßungsmittel (z.B. Agavendicksaft) und Öl nach Wahl. 
**Für eine glutenfreie Version durch Stärke, Sojamehl, glutenfreies Mehl o.Ä. ersetzen. Mehr Kichererbsenmehl funktioniert auch, schmeckt man dann aber raus. 

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Melina

Ich bin Melina, Studentin aus Hamburg & lebe seit 2013 vegan. An meinen Rezeptkreationen feile ich gerne ausgiebig herum und teile sie hier mit der Welt. Ich freue mich sehr über Feedback, Ideen und Anregungen - also zögert nicht, die Kommentarspalte zu benutzen!

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