Der weltbeste Erdbeer-Nuss-Streuselkuchen | vegan

Am Liebsten würde ich diesen Kuchen zum Frühstück, Mittag und Abendessen essen.

Aber leider ist er vorher immer schon weg. Die Kombination aus Kokosblütenzucker, Haselnüssen und Dinkelmehl im Teig, gepaart mit frischen Erdbeeren vom Markt ist einfach unwiderstehlich.
Da der Kuchen so schnell weg ist, kann man die Menge natürlich verdoppeln, wenn man ihn zu einer Feier mitbringen oder mit mehr als 2-3 Leuten verspeisen will.

Durch das Schneiden der Erdbeeren dauert das Ganze ein wenig länger, aber das Ergebnis ist jede Sekunde wert. Und wenn man eine nette Gesellschaft und Küchenhilfe hat, sodass man sich die Arbeit teilen kann, ist er eigentlich ganz fix gemacht. 

Letzte Bemerkungen zum Schluss.

Keine Sorge, falls euch was Konkretes fehlt. Grundsätzlich sollte das Rezept natürlich auch mit anderem Zucker, Mehl oder sonstwas klappen – schmeckt dann nur etwas anders. Für eine glutenfreie Version empfehle ich wie immer Hafer- u/o Buchweizenmehl. Der Kokosblütenzucker ist durch seinen intensiven, karamellig-lakritzigen Eigengeschmack aber definitiv geschmacksgebend, also falls ihr den eh schon mal ausprobieren wolltet – jetzt ist die Chance! Man bekommt ihn z.B. bei Penny oder Edeka. Außerhalb der Erdbeersaison könnte man sicher auch gefrorene Erdbeeren verwenden. Alternativ lassen sich die Erdbeeren übrigens auch ausgezeichnet (anteilig oder komplett) durch Süßkirschen oder Pflaumen ersetzen. Wie wär’s z.B. mit Kirsch-Mandel-Streuselkuchen?

Erdbeer-Nuss-Streuselkuchen

Die pure Verwöhnung für Körper und Sinne. Dieser Kuchen tut einfach gut. Durch die Kombination aus Haselnuss, Dinkelvollkornmehl und Kokosblütenzucker ist er herrlich aromatisch, gepaart mit genau dem richtigen Etwas an Fruchtsüße. Damit er weizenfrei & glutenfrei möglich.
Das Rezept ist für eine 22x22cm Browniebackform, klappt aber auch in einer 26cm-Ø-Springform o.Ä..
Gericht: Frühstück, Gebäck, Kleinigkeit, Nachspeise
Diet: Vegan
Portionen: 9 Stücke

Equipment

  • opt. Universalzerkleinerer (Food Processor)
  • 22x22cm-Backform / 26cm-Ø-Springform o.Ä.

Zutaten

Für den Teig

  • 120 g Haselnüsse o. a., gern z.B. auch anteilig Mandeln
  • 70 g Dinkelvollkornmehl *
  • 90 g Dinkelmehl Type 630
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Kokosblütenzucker
  • 80 g Erythrit oder 55g Xylit (/Zucker)
  • 5 g Backpulver
  • 55 g Alsan (vegane Butter) auf Zimmertemperatur **
  • etwas Wasser so viel, dass der Teig sich grade so kneten lässt
  • etwas Alsan (vegane Butter) zum Einfetten der Form

Für die Erdbeerfüllung

  • 500 g Erdbeeren Gewicht ohne Grün
  • 25-30 g Stärke abhängig von der Saftigkeit der Erdbeeren
  • 25-30 g Xylit / Zucker oder 30-35g Erythrit
  • opt. 2-5 g Vanillezucker
  • 3-4 Spritzer Zitronensaftkonzentrat

Anleitungen

  • Zu Beginn die Nüsse für den Teig vermahlen (wer keinen Universalzerkleinerer hat, nimmt gekaufte). So lange mahlen, bis die Nüsse beginnen, an den Wänden kleben zu bleiben - dann wird das Öl freigesetzt.
  • In einer Schüssel alle trockenen Zutaten für den Teig (inkl. Nüssen) miteinander mischen und flöckchenweise die zimmertemperierte Margarine hinzugeben. Mit den Händen verkneten und ganz vorsichtig schlückchenweise Wasser hinzugeben, bis sich der Teig grade eben so verkneten lässt.
    Abdecken und beiseite (oder noch besser: kühl) stellen.
  • Die Erdbeeren waschen, entstrunken und nach Belieben kleinschneiden (z.B. Würfeln). Mit den restlichen Zutaten in einem Topf vermengen, aufkochen und ca. 5-10 Minuten unter gelegentlichen Rühren köcheln lassen.
  • Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form gründlich einfetten und den Boden hineindrücken (ein Rand ist nicht nötig, kann aber nicht schaden). Dabei ca. 1,5 Hand voll Teig für die Streusel aufsparen.
    Die Erdbeerschicht darauf verteilen und die Streusel darüberkrümeln.
    Ca. 32-35 Minuten auf mittlerer Schiene backen (jeder Ofen ist anders - Stäbchenprobe!).
  • Den fertigen Kuchen unbedingt komplett auskühlen lassen, damit die Erdbeerschicht sich festigen kann.
    Servieren, Augen zu und genießen. 😉

Notizen

*Oder anderes Mehl (z.B. Weizenvollkorn). Weniger Vollkorn/helleres Mehl schlägt sich im benötigten Wasser nieder. 
Für eine glutenfreie Version die Mehle durch Hafer- u./o. Buchweizenmehl ersetzen. Dann u.U. einen Anteil durch Stärke ersetzen, um den Teig besser zu binden. 
**Andere Margarine geht auch, die meisten schmecken aber deutlich schlechter. 
Der Teig sollte alternativ auch mit Pflanzenöl funktionieren. Dann wird jedoch sehr viel weniger Wasser (wenn überhaupt) benötigt und er wird evtl. etwas krümeliger. In dem Fall anteilig Mehl durch Stärke ersetzen. 

Mein Rezept wurde u.a. inspiriert von diesem hier vom Blog Klaras Life.

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Melina

Ich bin Melina, Studentin aus Hamburg & lebe seit 2013 vegan. An meinen Rezeptkreationen feile ich gerne ausgiebig herum und teile sie hier mit der Welt. Ich freue mich sehr über Feedback, Ideen und Anregungen - also zögert nicht, die Kommentarspalte zu benutzen!

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