Chili sin Carne | vegan

Ein wärmend-scharfes Chili - das ultimative Comfort Food.

Chili war bei uns ein wohliger Klassiker seit Kindheitstagen und daher auch in vegan nie wegzudenken. Glücklicherweise sind grade Gerichte wie Chili mehr als einfach zu “veganisieren”, da die vielen Aromen und scharfen Gewürze den Gesamtgeschmack tragen – auch ohne Fleisch. 

Zudem sind die Zutaten günstig und das Gericht schnell gemacht, obwohl man es für optimale Entfaltung der Geschmäcker eine Weile vor sich hin köcheln lassen sollte – doch die Zeit kann man anders nutzen. Der reine Arbeitsaufwand ist minimal. Nicht zu vergessen, dass der Eintopf vor pflanzlichen Proteinquellen nur so strotzt!

Was ist bei einem guten Chili wichtig?

Grundsätzlich natürlich: Liebe & Zeit – das gilt beim Kochen allgemein. Im Spezifischen aber: die richtige Schärfe (!), aber auch nicht zu viel – nicht so viel, dass man die nächste halbe Stunde das Gefühl hat, Feuer speien zu können (aber das ist natürlich Geschmackssache! 😉 ). 

Die richtige Würze – aber lasst euch nicht von den Gewürzen abschrecken, wenn ihr nicht alles habt, ist das total okay. Nehmt einfach mehr von dem, was da ist, und schmeckt das Ganze gut ab.

Das Sojageschnetzelte mit Gewürzen einweichen, NICHT mit Gemüsebrühe! Die hat geschmacklich in Chili einfach nichts zu suchen. Alternativ könnt ihr aber auch wunderbar auf veganes Hack, (selbstgemachtes) Seitanhack oder schlicht & einfach mehr Bohnen (z.B. schwarze Bohnen) zurückgreifen. 

Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen!

Chili sin Carne

Wärmend-scharfes Chili - das ultimative Comfort Food, dabei gleichzeitig günstig, schnell gemacht & voller Proteine! Die Menge reicht für 4-8 Personen, wenn ihr weniger seid bzw. am nächsten Tag nichts übrig haben wollt, könnt ihr das Rezept halbieren.
Gericht: Eintopf, Hauptgericht, Suppe
Land & Region: Mexikanisch
Diet: Gluten Free, Vegan
Portionen: 8 Portionen

Equipment

  • 5l Kochtopf mit Deckel

Zutaten

Für das Sojageschnetzelte

  • 100 g Sojageschnetzeltes
  • 2-3 Tropfen Flüssigrauch oder Rauchpaprikapulver
  • Koriander gemahlen
  • Paprikapulver oder Rauchpaprikapulver
  • Cumin gemahlen
  • Cayennepfeffer
  • 450 ml kochendes Wasser

Ansonsten

  • 2-3 Chilischoten mittelgroß, rot
  • 2-4 Knoblauchzehen je nach Geschmack
  • 1-2 Zwiebeln je nach Geschmack
  • 700 ml passierte Tomaten
  • 400 g gehackte Tomaten frisch oder aus der Dose
  • 1 Glas Mais 340g; Abtropfgewicht 230g
  • 500-600 g Kidneybohnen gekocht (= 200-240g getrocknet)
  • ca. 70 ml Rotwein trocken
  • 15-20 g Zartbitterschokolade etwa 2 große Stücke
  • opt. Tomatenmark
  • 2-3 (Spitz-)Paprika rot
  • etwas Öl zum Anbraten

Kräuter & Gewürze

  • 1-3 Lorbeerblätter
  • Oregano getrocknet
  • Koriander frisch oder getrocknet
  • opt. Majoran
  • Koriandersamen ganz oder gemahlen
  • Cumin ganz oder gemahlen
  • Chiliflocken oder Harissa
  • Cayennepfeffer
  • Paprikapulver scharf
  • opt. Knoblauch- & Zwiebelpulver
  • Salz & Pfeffer
  • Agavendicksaft oder Zucker zum Säureausgleich

Anleitungen

  • Die Kidneybohnen ggf. 6-24 Stunden vorher einweichen und anschließend kochen (die Garzeit hängt von der Dauer des Einweichens ab).
  • Zuallererst das Sojageschnetzelte würzen & einweichen (keine Angst, wenn nicht alle Gewürze da sind!). Quellen lassen.
    Im Anschluss Knobi, Zwiebeln, Chilis und die Paprikas schnippeln, möglichst klein. In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und die Lorbeerblätter hinzugeben. Sobald das Öl heiß ist, die Zwiebel dazugeben und leicht bräunen lassen. Danach gesellen sich Knobi & Chilis dazu, nach kurzem Anbraten dann die gequollenen Sojaschnetzel. Ggf. mit Rotwein ablöschen.
  • Daraufhin kommt die gehackte Paprika dazu, darf opt. noch etwas vor sich hin braten, woraufhin die Kidneybohnen, der Mais, die passierten Tomaten etc. hineindürfen. Jetzt gerne schon ordentlich würzen, damit sich die Aromen beim Köcheln richtig entfalten dürfen. Abgeschmeckt werden kann später.
    Deckel drauf, Herdstufe runterstellen und gelegentlich rühren. Min. eine halbe Stunde köcheln lassen, gerne auch länger.
  • Fertig? Dann darf abgeschmeckt werden und fertig ist das Chili schon. Guten Appetit!
    Das Chili lässt sich wunderbar einige Tage im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.

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Melina

Ich bin Melina, Studentin aus Hamburg & lebe seit 2013 vegan. An meinen Rezeptkreationen feile ich gerne ausgiebig herum und teile sie hier mit der Welt. Ich freue mich sehr über Feedback, Ideen und Anregungen - also zögert nicht, die Kommentarspalte zu benutzen!

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